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BOHEMIA PORCELÁN
MORITZ ZDEKAUER 1810 s.r.o. 

Závodu míru 891, 360 17 Karlovy Vary

IČ: 291 10 475

tel.:  +420 353 412 111
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Geschichte der Porzellanfabrik

Geschichte der Porzellanfabrik Stará Role

der Gesellschaft

BOHEMIA PORCELÁN MORITZ ZDEKAUER 1810 s.r.o.

Die Fabrik in Stará Role bei Karlsbad wurde im Oktober 1810 gegründet, als der damalige Besitzer des Porzellanwerkes in Dalovice Benedikt Haßlacher Grundstücke am linken Ufer des Flusses Rolava kaufte, auf denen er eine Massenmühle, zwei Gebäude und einen Rundofen erbaute. In dieser Manufaktur begann er mit der Produktion von Steingut.

Im Jahre 1824 erwarb die Fabrik der Prager Geschäftsmann Augustin Nowotný und verlegte sie auf das rechte Ufer von Rolava. Er erweiterte die Produktion so weit, dass er bald 100 Mitarbeiter beschäftigte und seine Produkte über die Lager in Prag, Wien und Pest verkaufte.

Nowotný erkannte rechtzeitig, dass die Prosperität des Unternehmens nicht im Steingut liegt, und so wurde 1836 in der Fabrik Stará Role mit der Porzellanproduktion begonnen.

Um die heutige Bedeutung und den Umfang der Porzellanfabrik machte sich Emanuel Nowotný verdient, der das Werk weiter ausbaute. Im Jahre 1870 wurden in der Fabrik 800 Angestellte beschäftigt.

In den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts wurde die Porzellanfabrik ein Opfer der Krise und 1884 wurde sie versteigert und vom Bankhaus Moritz Zdekauers aus Prag gekauft. Dem gelang es, das Exportpotenzial der Fabrik wiederzubeleben und die Ware nach Nord- und Südamerika, auf den holländischen Markt sowie in die holländischen Kolonien zu liefern.

1909 wurde die Fabrik vom deutschen Porzellankonzern C. M. Hutschenreuther übernommen.  Der deutsche Konzern nützte klug die Tatsache aus, dass das Warenzeichen „MZ“ am Markt schon bekannt und gut bewährt war, und diese Kontinuität konnte so auch in den folgenden Jahren erhalten bleiben. Dieses Zeichen – der Adler mit der Krone und den Initialen MZ – wird bis heute verwendet.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, im Oktober 1945 wurde die Porzellanfabrik verstaatlicht. Danach machte sie mehrere Reorganisationen durch und 1958 wurde sie in den volkseigenen Betrieb „Karlovarský porcelán“ (Karlsbader Porzellan) eingegliedert.

Im November 1992 wurde die Fabrik durch die Aktiengesellschaft Starorolský porcelán Moritz Zdekauer, a. s. privatisiert, die sich der Porzellanproduktion unter der Marke des Adlers mit Krone und den Initialen MZ weiter widmete. Infolge der weltweiten Krisenwelle war die Gesellschaft gezwungen, 2013 ihre Tätigkeit zu beenden.

Seit dem Juni 2013 setzt die Porzellantradition unter der Gesellschaft Bohemia porcelán Moritz Zdekauer 1810 s.r.o. fort, die durch den Kauf des Eigentums und den Schutzmarken von der Gesellschaft Starorolský porcelán Moritz Zdekauer, a.s. an die Porzellanproduktion kontinuierlich angeknüpft hat.

Für die Zufriedenheit von Kunden weltweit hat die Gesellschaft in ihr Produktionsprogramm zurzeit ein paar komplette Porzellanreihen für Hotel- und Restaurantbetriebe und einige Typen des Nutzporzellans für Haushalte eingeschlossen und für anspruchsvolle Kunden stehen exklusive Produkte aus dekorativem Porzellan zur Verfügung.

Jede der Formen kann man mit einer reichen Skala interessanter Dekors zieren, von einfachen Farbmustern bis zu pompösen Dekors, die Platin und Gold enthalten. Die Gesellschaft sorgt für die volle Zufriedenheit der Kunden und ergänzt regelmäßig die Produktreihe um neue Formen und neue interessante Dekors.

Die traditionelle Marke – der Adler mit ausgestreckten Flügeln, mit der Krone und den Initialen "MZ " –wird bei dem in Stará Role hergestellten Porzellan bis heute verwendet.